Aktuelles
Aus aktuellem Anlass möchten wir unsere Aussage im Artikel der DEWEZET vom 05. August klarstellen bzw. richtigstellen:
Anlass: Zitat: DEWEZET 5. August 11 : …Dabei nehme der Verein auch in Kauf dass beim Seefest keine großen Gewinne erwirtschaftet werden. ….usw. usw. …während man in den Vorjahren immer dazugelegt habe….. Das Fest ist eher als Werbeaktion denn als Einnahmequelle zu sehen – so W. Schünemann.
lesen Sie den betreffenden Presseartikel hier
Hierzu möchten wir wie folgt klarstellen:
Selbstverständlich ist es immer das Ziel, und ich denke, da spreche ich für jeden Veranstalter, bei einer Veranstaltung kein Verlust zu verbuchen. Wir planen immer Feste unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit und somit der Vertretbarkeit. Bei der Planung sind immer viele Punkte zu berücksichtigen. Mit einem Risiko müssen wir „als Bad“ leben und da können wir nicht immer ganz kalkulieren – „dem Wetter“.
Die Veranstaltungserfahrung aus 12 Jahren hat uns gelehrt, dass besonders in unserem Breitengrad im Weserbergland aufgrund der wechselhaften Wetterlage eine Veranstaltung im Freien ohne finanzielles Restrisiko nicht durchführbar ist. Schwankende Besucherzahlen von 150 Teilnehmern bei schlechtem Wetter und 700 Besuchern bei schönsten Wetter bieten eine deutliche Spanne des finanziellen Rahmens von möglichem Gewinn und Verlust. Eine Veranstaltung wie das Seefest und dem dazugehörigen Rahmenprogramm lässt sich nicht kurzfristig aufgrund wechselhaften Wetters absagen. Selbst bei einem Rückzug müssen aufgrund von Vertragsabschlüssen Ausfall- gagenausgleich gezahlt werden.
Das Seefest ist mittlerweile ein großes Publikumsmagnet und Werbeträger für das Naturbad geworden, natürlich mit dem Risiko bei schlechten Wetter nicht mit einer ausgeglichenen Bilanz zu Enden. Die besonders schlechte bzw. wechselhafte Wetterlage in diesem Jahr hat uns bei den Planungen besonders Bauchschmerzen bereitet, 3 Tage vor dem Fest haben wir noch über einen Rückzug aufgrund der Wetterlage diskutiert. Das Wetter war auf unserer Seite und so haben wir das Fest mit einer positiven Bilanz verabschiedet.
Die Aussage von Wolfgang Schünemann zum finanziellen Risiko, über die Medien verbreitet, ist eine Bilanz aus den Erfahrungen wie oben beschrieben und nicht anders zu deuten.
Der Vorstand
Gabriele Koch-Heinemeier
- 1. Vorsitzende -